Die im April 1953 gegründete Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e.V. (DGAI) vereinigt als medizinisch-wissenschaftliche Fachgesellschaft heute über 10.000 Mitglieder. Nach ihrer Satzung hat sie die Aufgabe, "... Ärzte zur gemeinsamen Arbeit am Ausbau und Fortschritt der Anästhesiologie, lntensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie zu vereinen und auf diesen Gebieten die bestmögliche Versorgung der Bevölkerung sicherzustellen". Die DGAI ist Mitglied der "World Federation of Societies of Anaesthesiologists" (WFSA), des Zusammenschlusses aller nationalen Anästhesie-Gesellschaften.
"Um die Gefahr einer Medikamentenverwechslung/ Fehlmedikation weiter zu verringern, empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI) – in der klinischen Anästhesie zur Kennzeichnung von Spritzen mit aufgezogenen Medikamenten Selbstklebeetiketten zu verwenden, die der ISONorm 26825/2007 entsprechen."
> Information "Empfehlung der DGAI..." (pdf)
Im klinischen Alltag besteht immer wieder die Gefahr, dass das falsche Medikament injiziert wird, bspw. weil eine Spritze verwechselt wurde, diese falsch etikettiert oder am falschen Ort eingelagert war. In solchen Fällen handelt es sich meist nicht um Sorg losigkeit oder gar grobe Fahrlässigkeit, sondern um psychologisch begründbare, oftmals stressbedingte Unaufmerksamkeiten, ausgelöst z.B. durch einen Moment der Ablenkung im Routinebetrieb.
Die Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e.V. erreichen Sie unter: www.dgai.de.
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