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Verwechslungen bei der OperationIhr Kontakt zu Mediaform

 

Die Verwechslung von zu operierenden Patienten und Körperseiten kommt in der Praxis aufgrund vielfältiger Faktoren leider immer wieder vor, obwohl eigentlich davon auszugehen ist, dass in jeder Klinik Informationssysteme installiert sind, die eine lückenlose Ablauforganisation sicherstellen und eine eindeutige Identifikation des Patienten, der Erkrankung sowie des geplanten Eingriffs ermöglichen.

 
Bei 100 bis 200 Operationen jährlich werden Patienten in Deutschland Opfer falscher Eingriffe, sprich Operations-Verwechslungen. In diesen Fällen operierten Ärzte etwa an der falschen Körperseite, berichteten die Deutsche Krankenhausgesellschaft, der AOK-Bundesverband und das „Aktionsbündnis Patientensicherheit“.
 
Im Zuge des Qualitätsmanagements und im Kampf gegen diese Missstände setzen Kliniken daher verstärkt auf organisatorische Hilfsmittel, wie Patientenarmbänder oder ID-Armbänder. Bei einer Verwechslung von Patienten oder Körperseiten liegt immer ein grobes Organisationsverschulden im Krankenhaus vor, das für den betroffenen Patienten eine folgenschwere Katastrophe, für die Medien stets eine spektakuläre Nachricht mit höchstem Wirkungsgrad (und entsprechend hoher Einschaltquote) und für den Krankenhausträger ein Vorfall mit nicht absehbaren Folgen für das Image des Unternehmens ist.
 
Schutz vor Operations-Verwechslungen:
 
 Armilla Patientenarmbänder für Erwachsene
 Armilla Patientenarmbänder für Kinder
 Armilla Patientenarmbänder für Säuglinge
 
 

Einführung von Patientenarmbändern

 
Verwechslungen im Zusammenhang mit der medizinisch-pflegerischen Versorgung von Patienten sind bei ständig steigender Auslastung der Operationsabteilungen, hohem Spezialisierungsgrad der Fachabteilungen bei Diagnostik und Therapie, sinkender Verweildauer und in der Zusammenarbeit unterschiedlicher Berufsgruppen nicht ungewöhnlich und leider immer wieder schadenersatzrechtlich relevant. Der komplexe Arbeitsplatz Operationssaal stellt an alle seine Mitarbeiter hohe Ansprüche, insbesondere an ihre Kooperationsfähigkeit.
 
Die flächendeckende Einführung von Patientenarmbändern für stationäre und ambulante Patienten ermöglicht hierbei eine sichere Patientenidentifikation sowie die Kennzeichnung des geplanten Eingriffs. Die Armbänder werden über kompakte Thermodrucker aus dem Krankenhaus-Informationssystem (KIS) mit den Patientendaten, wie Name, Vorname und Geburtsdatum bedruckt.
 
Durch das Direkt-Druckverfahren der Patientendaten ist eine sichere, fehlerfreie Übertragung gewährleistet. Aktuelle Fehlerstatistiken belegen, dass die häufigste Fehlerursache im Bereich der Identifikation auf die handschriftliche Übertragung von Patientennamen auf Etiketten oder Einsteckschilder konventioneller Armbänder zurückzuführen ist.
 
 Download: Anwenderbericht Augenklinik Stadthagen