Das Armilla® Patientenarmband und der Datenschutz

Armilla Patientenarmband Datenschutz

Welche Patienteninformationen befinden sich auf dem ID-Armband?

Armilla® Patientenarmbänder dienen der zweifelsfreien Identifikation von Patienten. Die Armbänder tragen patientenbezogene Daten, die direkt aus dem Krankenhausinformationssystem heraus auf das Armband gedruckt werden.

Diese Daten sollten gemäß der Kerndatensätze des Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V. (APS) gestaltet sein: 

  • Name und Vorname des Patienten
  • Geburtsdatum
  • Geschlecht
  • Fall/ ID-Nummer (für den aktuellen Klinikaufenthalt)
  • Fall/ ID-Nummer codiert als 1D Barcode
  • Vollständiger Kerndatensatz zusätzlich als 2D Datamatrix-Code
  • Optional: Fotos und Logos, die direkt aus dem KIS übertragen werden

Daten + Schutz = Datenschutz

Mit Verwendung des Armilla® Patientenarmbandes bleiben Patientendaten geschützt. Die Armbänder erlauben keinen Zugriff auf weiterführende Patientendaten, sondern bilden nur die Kerndaten gemäß des Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V. ab. Das bedeutet:

  • Der Datenschutz achtet auf die Privatsphäre der Patienten
  • Die Daten sollten nur innerhalb der Privatsphäre (ca. eine Armlänge von 50cm) lesbar sein.
  • Die Schriftgröße auf dem Patientenarmband ist entsprechend zu wählen, damit die Privatsphäre geschützt bleibt. 

Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V. und der Datenschutz

Siegel APS

Das Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V. (APS) wurde am 11. April 2005 gegründet und setzt sich maßgeblich für den sicheren Umgang mit Patientendaten zum Schutz des Patienten ein. Die Geschäftsstelle des APS befindet sich in Bonn am Institut für Patientensicherheit der Universität Bonn. 

     "Nur wenn der richtige Patient die richtige, für ihn optimale Behandlung erfährt, kann die medizinische Versorgung erfolgreich sein. Voraussetzung hierfür ist, dass jeder Patienten zu jedem Zeitpunkt der Versorgung sicher identifiziert werden kann." APS

     "Die Verwendung eines Patientenarmbandes wird empfohlen bei: stationärer Aufnahme und ambulanten operativen Eingriffen." APS

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Das Armilla® Patientenarmband und der Datenschutz 

Datenschutz ist ein sensibles Thema und spielt auch bei der Patientenidentifikation durch ID-Armbänder wie dem Armilla® Patientenarmband eine bedeutende Rolle. Per Gesetz muss sichergestellt sein, dass die Daten von jedem Patienten vor unberechtigtem Zugriff und somit vor Missbrauch geschützt sind. Mit unseren Armilla® ID-Armbändern bleibt dieses Recht auf Datensicherheit auch während eines Aufenthaltes in medizinischen Einrichtungen erhalten.

Patienten und Daten schützen

Patientendaten, wie sie auf einem Armilla® Patientenarmband ausgegeben werden, unterliegen ebenfalls dem Datenschutz. Entscheidet sich ein Patient bei seinem Klinikaufenthalt für das  Tragen eines Armilla® Patientenarmbandes, werden die Daten direkt aus dem Krankenhausinformationssystem (KIS) auf das Armband gedruckt. Die Schriftgröße auf dem Armband wird so gewählt, dass Daten wie Name und Alter nur in der unmittelbaren Privatsphäre des Patienten lesbar sind. Wird das Armband während seines Aufenthalts gewechselt oder verlässt der Patient das Krankenhaus, muss das getragene Band gemäß den geltenden Datenschutzbestimmungen fachgerecht entsorgt und vernichtet werden.

Welche Daten werden auf das ID-Armband gedruckt?

Nutzen Sie eine unserer Armilla® Armbanddrucklösungen, bestehend aus einem Armilla® Armband und einem Armbanddrucker, dann haben Sie die Möglichkeit Patienteninformationen nicht nur in Klarschrift aufzudrucken, sondern auch als 1D- oder 2D-Barcode für alternative Anwendungen zu verschlüsseln. 

Die von uns entwickelten und produzierten ID-Armbänder zur Patientenidentifikation werden maschinell hauptsächlich im Thermotransfer- oder Thermodirektverfahren bedruckt. Alternativ können Sie auch unsere Laser Stick Armilla® Armbänder in einem handelsüblichen Laserdrucker nutzen. 

Bei den aufgedruckten Daten handelt es sich um die typischen Kerndatensätze wie Familienname, Vorname, Geburtsdatum und die Identifikationsnummer (z.B. Patientennummer, Fallnummer). Diese grundlegenden Daten werden von dem Aktionsbündnis Patientensicherheit (APS) empfohlen.

Zusätzlich kann die Identifikations- bzw. Fallnummer codiert als 1D-Strichcode aufgedruckt werden, der sich anschließend für alternative Anwendungen einsetzen lässt.